Colosseum Architecture and Design

Architektur und Design des Kolosseums

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Gargi Mallik

·7 min read

Das Kolosseum erinnert an die Pracht und den Erfindungsreichtum römischer Baukunst. Die komplexen technischen Methoden, das innovative Design und die gewaltigen Ausmaße dieses Bauwerks zeugen vom hohen Niveau des römischen Architekturverständnisses. Jedes architektonische Element des Kolosseums wurde geschaffen, um das Spektakel zu steigern und den Komfort und die Sicherheit der Zuschauer zu gewährleisten.

Die Römer errichteten ein Monument, das durch die Verwendung von Bögen, Gewölben und Beton sowohl ästhetisch ansprechend als auch funktional war. Die anhaltende Bedeutung des Kolosseums als architektonisches Meisterwerk zeigt sich in seinem Einfluss auf spätere Bauleistungen.

Hinweis: Auch wenn das Design des Kolosseums atemberaubend ist, stellen Sie sich nur die Gladiatorenkämpfe vor, die dort einst stattfanden. Sichern Sie sich Ihre Tickets fürs Kolosseum und tauchen Sie ein in die Geschichte!

Äußere Struktur

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Die Fassade des Kolosseums zeichnet sich durch drei Stockwerke mit Bogeneingängen aus, die jeweils von dorischen, ionischen und korinthischen Säulen eingefasst werden. Diese Abfolge von Säulenformen verleiht dem Bauwerk strukturelle Stabilität und künstlerische Raffinesse und zeugt von der römischen Meisterschaft in der Anwendung griechischer Architekturprinzipien.

Die Fassade besteht aus Travertinkalkstein, und die ursprünglichen Baumaterialien stammten aus dem benachbarten Tivoli. Eisenklammern hielten die Blöcke zusammen und erhöhten so die Stabilität des Bauwerks. Das Kolosseum ist oval, etwa 189 Meter lang und 156 Meter breit. Seine Grundfläche beträgt 24.000 Quadratmeter, was es zum größten jemals errichteten Amphitheater macht.

Bögen und Gewölbe

Die Außenwand des Kolosseums ist mit drei Arkadenreihen verziert, die jeweils 80 Bögen aufweisen. Die Bögen dienen als Brücken und leiten das enorme Gewicht der oberen Reihen nach unten und außen in das Fundament ab. Diese geniale Konstruktion macht schwere, massive Wände überflüssig und ermöglicht so eine leichtere, offenere Bauweise.

Auf diesen Bögen türmen sich Tonnengewölbe. Diese geschwungenen Beton- und Ziegelbauten dienten als selbsttragende Bauteile. Sie verlagerten das Gewicht der Sitzreihen auf die Arkaden und schufen so eine stabile und effiziente Tragkonstruktion.

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Die Arena

Die Arena
Bild: Cristian Bagnarello

Die Arena misst 87 mal 55 Meter und hat einen mit Sand bedeckten Hartholzboden. Sie war mit ausgeklügelten Mechanismen wie Seilzügen und Aufzügen ausgestattet, um den reibungslosen Einlauf der Tiere und Gladiatoren in die Arena zu ermöglichen.

Hinweis: Mit den einzigartigen Arena-Tickets können Sie die Pracht des Kolosseums wie nie zuvor erleben und einen Platz in der ersten Reihe bei den heldenhaftesten Gladiatorenkämpfen der Geschichte ergattern.

Sitzordnung

Die Sitzordnung war bewusst so gestaltet, dass sie den hierarchischen Charakter der römischen Gesellschaft widerspiegelte. Der Zuschauerraum (cavea) war in drei Hauptbereiche unterteilt: das Podium, das Maenianum primum und das Maenianum secundum. Ein Netz von Vomitorien (Gängen) verband die einzelnen Ebenen und ermöglichte es den Zuschauern, sich schnell zu zerstreuen.

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Das Velarium

Das Kolosseum besaß kein festes Dach, doch ein komplexes System aus Flaschenzügen und Seilen ermöglichte die Aufhängung eines riesigen Segeltuchdachs (Velarium) über dem Eingang. Dieses spendete den Zuschauern bei heißem Wetter Schatten und verbesserte so das gesamte Besuchererlebnis. Eine Spezialeinheit der römischen Marine bediente das Velarium, das von einem Netz aus Masten und Takelage getragen wurde.

Das Hypogäum

Das Hypogäum ist ein komplexes System aus Tunneln und Räumen, das unter dem Arenaboden verborgen liegt. Es diente nicht nur als Lagerraum; ein ausgeklügeltes technisches System ermöglichte die zuvor erwähnten Spektakel.

Aufzüge und Rampen: Ein System aus Hebezeugen und Rampen machte die schnelle und spektakuläre Ankunft von Gladiatoren, Tieren und Bühnenbildern noch aufregender und überraschender.

Wasserableitungssysteme: Das Hypogäum umfasste aufwendige Wasserkanäle. Diese waren unerlässlich, um den Arenaboden frei von Schmutz, Blut und Wasser zu halten und gleichzeitig eine hygienische und funktionsfähige Aufführungsfläche zu gewährleisten.

Hinweis: Mit U-Bahn-Tickets können Sie tiefer vordringen und die geheimen Räume und Gänge entdecken, die die Schlüssel zur Ingenieurskunst und zum Design des antiken Roms bergen.

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Dekorative Elemente

Das Kolosseum war reich verziert, was seine Schönheit noch steigerte, auch wenn die meisten Besucher vor allem seine architektonische Pracht bewundern. Gemälde, Skulpturen und Reliefs schmückten die Wände im Inneren wie im Äußeren. Stuck und Fresken zierten die Innenwände, während Skulpturen von Göttern und Helden in den Bögen der Außenfassade angebracht waren.

Der ornamentale Stil des Kolosseums legte großen Wert auf Farbe. Die ursprünglich leuchtenden Farben, die auf Wände und Säulen gemalt waren, hatten eine starke visuelle Wirkung. Obwohl dieses Element der Architektur des Kolosseums mitunter vernachlässigt wurde, war es entscheidend für die optische Attraktivität des Gebäudes.

Materialien und Konstruktionstechniken

Das Kolosseum wurde aus einer Vielzahl von Materialien errichtet, die jeweils aufgrund ihrer spezifischen Eigenschaften ausgewählt wurden. Die Hauptbestandteile sind mit Ziegeln verkleideter Beton für die Gewölbe, Tuffstein (ein vulkanisches Gestein) für die Nebenwände und Travertin für die tragenden Pfeiler. Beton wurde auf sehr innovative Weise eingesetzt, wodurch es möglich war, stabile und langlebige Bauwerke mit komplexen und gleichzeitig anpassungsfähigen Designs zu schaffen.

Der bahnbrechende Baustoff, bekannt als römischer Beton (Opus caementicium), bestand aus Zuschlagstoffen, Kalkmörtel und Vulkanasche. Diese Mischung löste eine chemische Reaktion aus und schuf so einen robusten, langlebigen Beton, der hohen Belastungen standhielt. Dank der Flexibilität des Betons konnten die Römer das komplexe System aus Gewölben und Bögen errichten, das die Architektur des Kolosseums prägt.

Architekturstile

Die allgemeine Anlage und die Bauweise des Kolosseums sind typisch für die römische Architektur. Diese Konstruktion hob Folgendes hervor:

Funktionalität: Bei der Konstruktion wurden praktische Faktoren wie Sichtverhältnisse, Akustik und Besucherströme priorisiert.

Ingenieurwesen: Für Stabilität und effektive Lastverteilung wurden zahlreiche Betonkonstruktionen, Gewölbe und Bögen verwendet.

Ästhetik: Die römische Architektur wies zwar ornamentale Aspekte auf, die der optischen Attraktivität dienten, doch die Praktikabilität hatte dennoch Vorrang.

Der Drei-Fassaden-Stil

Die geschichtete Fassade des Kolosseums zeigt eine faszinierende Verschmelzung griechischer und römischer Einflüsse. Die drei traditionellen griechischen Säulenordnungen dienten als Inspiration für die einzigartigen Säulenstile jeder Ebene:

Erdgeschoss (Toskanische Ordnung)

Die zentrale Rolle und die Nähe zum Kaiser und zum Adel spiegeln sich in den kräftigen Säulen und der sparsamen Ornamentik dieser reduzierten römischen Version der dorischen Ordnung wider.

Zweites Obergeschoss (ionische Ordnung)

Die ionischen Säulen sind filigraner und aufwendiger gestaltet als die toskanischen, mit geschwungenen Kapitellen, die den mittleren Ebenen ein edles Aussehen verleihen.

Oberes Geschoss (korinthische Ordnung)

Die korinthischen Säulen, die prunkvollsten der drei, besitzen wunderschöne Akanthusblattkapitelle, die die Kunstfertigkeit unterstreichen und auf die weniger auffälligen Säulen darüber verweisen.

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Häufig gestellte Fragen

1. Welche Neuerungen wurden im Kolosseum eingeführt?

2. Welche Arten von Kunst wurden im Kolosseum ausgestellt?

3. Welche Farben wurden für die Dekorationen des Kolosseums verwendet?

4. Waren die Wände des Kolosseums verziert?

5. Gab es im Kolosseum Statuen?

Titelbild: Pexels.com