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Geschichte des Musée d'Orsay

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Gargi Mallik

·3 min read

Der Gare d'Orsay wurde für die Pariser Weltausstellung 1900 erbaut und zeichnete sich durch ein imposantes Glasgewölbe und eine markante Beaux-Arts-Architektur aus.

Das historische Gebäude wurde durch eine ambitionierte Renovierung zum Musée d'Orsay umfunktioniert und bietet damit den perfekten Rahmen für die Präsentation französischer Kunst des 19. Jahrhunderts.

Lesen Sie weiter, um mehr über die Geschichte des Musée d'Orsay zu erfahren und wie es sich von einem Bahnhof zu einem der meistbesuchten Museen in Paris entwickelt hat.

Die Geschichte des Musée d'Orsay in einer Zeitleiste

Die Geschichte des Musée d'Orsay in einer Zeitleiste
Bild: Galvestonrrmuseum.com

1615: Nach dem Tod von Marguerite de Valois wurde das Land gegenüber dem Louvre und den Tuileriengärten verkauft, was zum Bau von Herrenhäusern führte.

1708: Die Genehmigung zum Bau eines Kais an der Seine wird erteilt, jedoch wird dieser um ein Jahrhundert bis zur Herrschaft Napoleons verschoben.

1810-1838: Das Gelände wurde zunächst als Kavalleriekaserne genutzt und später in den prächtigen Palast, den Palais d'Orsay, umgewandelt, der den Rechnungshof und den Staatsrat beherbergte.

1871: Der Palais d'Orsay wird während der Pariser Kommune durch ein Feuer zerstört.

1900: Der Bahnhof Gare d'Orsay wurde anlässlich der Weltausstellung 1900 auf dem Gelände der Weltausstellung errichtet und vom Architekten Victor Alexandre Frederic Laloux entworfen.

1939: Der Betrieb im Gare d'Orsay wird aufgrund von Fortschritten in der Eisenbahntechnik eingestellt.

Zweiter Weltkrieg: Der Gare d'Orsay dient während des Krieges als Postverteilzentrum.

1962: Orson Welles dreht „Der Prozess“ im Gare d'Orsay.

1973: Der Bahnhof Gare d'Orsay schließt seine Pforten.

1975: Der Vorschlag, den Bahnhof in ein Museum umzuwandeln, wird angenommen.

1977: Der Gare d'Orsay wird als historisches Wahrzeichen anerkannt.

1986: Das Musée d’Orsay wird offiziell vom französischen Präsidenten François Mitterrand eröffnet und zeigt Kunstwerke aus dem 19. und 20. Jahrhundert.

1980er Jahre: Kunstsammlungen aus drei bedeutenden französischen Museen (Nationalmuseum für Moderne Kunst, Jeu de Paume und Louvre) werden in das Musée d’Orsay verlegt.

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Ausführliche Geschichte des Musée d'Orsay

Die Ursprünge des Musée d'Orsay reichen bis ins frühe 17. Jahrhundert zurück.

In dieser Zeit wurden die Gärten von Königin Marguerite de Valois verkauft und im frühen 18. Jahrhundert zu einem gehobenen Wohnviertel ausgebaut.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts, unter Napoleon, wurden Pläne zum Bau von Kais entlang des Flussufers für Anlegestellen entwickelt.

Von 1810 bis 1838 wurden auf dem Gelände Militärställe und Unterkünfte genutzt.

Dann, Mitte des 19. Jahrhunderts, wurde ein riesiges, prestigeträchtiges Gebäude mit dem Namen Palais d'Orsay errichtet, um Regierungsbüros und -behörden unterzubringen.

Tragischerweise wurde der Palast während der Gewalt der Pariser Kommune im Jahr 1871 größtenteils zerstört.

Für die Weltausstellung 1900 wurde an diesem Ort der hochmoderne Bahnhof Gare d'Orsay errichtet, einer der ersten Bahnhöfe weltweit, der mit elektrischer Beleuchtung ausgestattet war.

Der prunkvolle Bahnhof im Beaux-Arts-Stil diente jahrzehntelang als städtischer Verkehrsknotenpunkt, bevor er durch neuere Hochgeschwindigkeitsstrecken überflüssig wurde.

Nach seiner Schließung im Jahr 1939 entging der Gare d'Orsay nur knapp dem Abriss, als sich leidenschaftliche Aktivisten in den 1970er Jahren für den Erhalt des historischen Gebäudes einsetzten.

Es wurden Pläne erstellt, den ehemaligen Bahnhof in das Musée d'Orsay umzuwandeln, das nach sorgfältigen Renovierungsarbeiten 1986 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.

Heute empfängt das Musée d'Orsay jährlich Millionen von Besuchern, die seine phänomenale Sammlung von Kunst des 19. Jahrhunderts erleben möchten.

Das Museum beherbergt historische Meisterwerke, von Meisterwerken des Impressionismus wie Renoirs Bal du moulin de la Galette bis hin zu Van Goghs lebendigem Nuit étoilée.

Titelbild: Mymodernmet.com